Ich will niemanden nerven! Warum diese Angst dein größtes Hindernis im B2B Vertrieb ist
- Alexandra Deiters
- 13. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Wer im B2B-Vertrieb arbeitet, kennt dieses zögerliche Gefühl vor dem Griff zum Hörer: Störe ich gerade? Nervt mein Anruf?
Die Wahrheit ist: JA, DU NERVST, aber nur, wenn du das falsche Problem zur falschen Zeit löst. ;)

Die Angst, aufdringlich zu sein, rührt meistens daher, dass wir den Anruf als Bittsteller betrachten. Dabei entscheidet ein einziger Faktor darüber, ob dein Call als lästige Unterbrechung oder als wertvoller Impuls wahrgenommen wird: Die Relevanz.
Es ist kein Stören, wenn du ein echtes Problem löst!
Wenn du jemanden anrufst, der nachts nicht schlafen kann, weil ein bestimmter Prozess in seinem Unternehmen brennt und du hast die Brandschutzverordnung und den Feuerlöscher dabei, dann wird dieser Mensch dir dankbar sein, dass du dich gemeldet hast und ihn im besten Fall zu neuen Inspirationen bewegst.
Hier sind drei Gedanken, um das Mindset zu drehen:
Recherche schlägt Masse:
Je besser du verstehst, vor welchen Herausforderungen dein Gegenüber steht, desto sicherer kannst du auftreten.
Ein qualifizierter Call ist kein Spam.
Der Mehrwert-Check
Frage dich vor jedem Telefonat: Welchen konkreten Vorteil hat die Person, wenn sie mir 5 Minuten schenkt?
Wenn du die Antwort kennst, verschwindet die Angst.
Empathie statt Skript
Es ist okay, kurz zu fragen, ob es gerade passt. Aber sei dann auch direkt und komm auf den Punkt. Zeit ist im B2B die härteste Währung.
Mein Fazit
Wir nerven nicht durch den Anruf an sich. Wir nerven durch Belanglosigkeit. Wenn dein Angebot wirklich ein Problem löst, ist es fast schon unterlassene Hilfeleistung, nicht anzurufen. 😄
Wie gehst du mit der Hürde der Kaltakquise um?
Siehst du es als Störung oder als Chance zur Problemlösung?

